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Archiv für die Kategorie ‘Kulturdienst(ag)’

Florenz – das kulturelle Herz der Toskana

1. Januar 2012 Keine Kommentare
Florenz Italien 201x300 Florenz   das kulturelle Herz der Toskana

Florenz in Italien - flickr/ChrisYunker

Wer denkt bei Florenz nicht an K√ľnstler wie Leonardo da Vinci oder Michelangelo?
Die Stadt am Arno gilt gemeinhin als die Kulturstadt Italiens. Nirgendwo sonst findet man eine solche Anzahl an unermesslichen Kunstsch√§tzen denen weltweit gro√üe Bedeutung zugemessen wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Altstadt Florenz¬īmit ihrer einzigartigen Architektur in die Liste der UNESCO Weltkulturerbest√§tten aufgenommen wurde und gerade ein Kurzurlaub in Florenz so ungemein popul√§r ist.

Vorallem w√§hrend der Renaissancezeit erlebte Florenz seine Bl√ľtezeit. K√ľnstler und Gelehrte schufen viele neue Pl√§tze auf denen zahlreiche Statuen aufgestellt wurden. Man kann praktisch durch die ganze Stadt wie in einem Open Air Museum spazieren und dabei weltber√ľhmte Skulpturen wie den David von Michelangelo betrachten.
Ein besonderes Highlight der Stadt sind die Uffizien, eines der weltweit bedeutendsten Museen f√ľr klassische Kunst. Das bekannteste Gem√§lde des Museums ist die Geburt der Venus von Sandro Botticelli.

Aber auch die Kirchen der Stadt haben einiges an Sehensw√ľrdigkeiten zu bieten: Die Kirche Santa Croce beispielsweise beherbergt die Grabst√§tten von solch ber√ľhmten Florentiner Pers√∂nlichkeiten wie Galileo Galilei oder Michelangelo. Die Kathedrale Santa Maria di Fiore dagegen ist ber√ľhmt f√ľr ihre riesige Kuppel und der wundervollen Aussicht √ľber die ganze Stadt.

Aufgrund der enormen sommerlichen Hitze mit bis zu 40 Grad sollte man Florenz eher im Fr√ľhling oder im Herbst einen Besuch abstatten. Au√üerdem lohnt es sich die Museen bereits fr√ľhmorgens oder in den Abendstunden zu besuchen, da dann weniger Andrang herrscht.

Wer sich etwas von der kulturellen Seite erholen möchte, sollte die typisch florentinischen Märkte wie den Markt von San Lorenzo oder den Mercato Centrale besuchen. Während sich der erstere in der Altstadt befindet und hauptsächlich Souvenirs wie Lederwaren oder Bekleidung offeriert befindet sich der Mercato Centrale in einer Markthalle und ist ein reiner Lebensmittelmarkt.

Nat√ľrlich hat auch Florenz wie jede andere italienische Stadt ein interessantes Nachtleben zu bieten: Rund um das Stadtzentrum befinden sich die angesagtesten Bars und Restaurants, in denen man die toskanischen Spezialit√§ten wie beispielsweise den Chianti genie√üen kann.

Private Unterk√ľnfte findet man auf z.B. auf wimdu.de, aber auch die Auswahl an Hotels aller Preisklassen ist in Florenz riesig.

Kulturdienst(ag): DMY Berlin

8. Juni 2010 Keine Kommentare

Im Kulturdienst leg ich heut das DMY- International Design Festival Berlinans Herz.

DMY Berlin ist eine internationale Plattform f√ľr zeitgen√∂ssisches Produktdesign. Hier stellen j√§hrlich renommierte sowie junge Designer neue Produkte, Prototypen und experimentelle Konzepte vor. Die Austellungen werden begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Symposien, Designer-Talks und Workshops, die Themen des zeitgen√∂ssischen Designs aufgreifen, reflektieren und notwendige Zukunftstendenzen des Produktdesigns sowie angrenzender Disziplinen aufzeigen. In Kooperation mit dem Bauhaus Archiv / Museum f√ľr Gestaltung zeichnet DMY dar√ľberhinaus j√§hrlich die herausragendsten Arbeiten mit den DMY Awards aus und ebnet den Weg f√ľr unkonventionelle, innovative und aus dem Mainstream hervortretenden Projekte sowie Produkte.

In den gro√üfl√§chigen R√§umen des Flughafens Berlin Tempelhof pr√§sentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von √ľber 400 internationalen Designern. Die zentrale Ausstellung zeigt neue Produkte und Prototypen junger wie renommierter Designer, Designstudios und Firmen sowie kuratierte Ausstellungen internationaler Festivals und Designinstitutionen, darunter Schauen des Centro Metropolitano de Dise√Īo (Buenos Aires), Crafts Council UK, Seoul Design Festival, Taiwan Design Center sowie der Vienna Design Week.
Nach dem letztj√§hrigen niederl√§ndischen Designfokus richtet das Festival 2010 ein besonderes Augenmerk auf das Schweizer Design. Die Ausstellungssektion stellt die exzellenten Designschulen des Landes vor und zeigt neue Arbeiten und Projekte ausgew√§hlter Designstudios. Dar√ľber hinaus pr√§sentiert die Ausstellung die Gewinner des ‚ÄöDesign Preis Schweiz‚Äô und des Preis f√ľr aufstrebende Talente ‚ÄöEidgen√∂ssischer Preis f√ľr Design‚Äė.
Erg√§nzend zur zentralen Ausstellung √∂ffnen zahlreiche Satellitenausstellungen ihre T√ľren. √úber 40 Ausstellungen in Designinstitutionen, Museen und Gallerien laden dazu ein, die kreativen, stets im Umbruch begriffenen Orte der Stadt zu erkunden. Vom Museum der Dinge √ľber Peter Harvey Ltd bis hin zu Ingo Mauerer im Bauhaus Archiv zeichnen die verschiedenen Ausstellungen individuelle Wege durch die Stadt. Eine √úbersicht gibt es hier.

Das Festival startet am Mittwoch, den 9. Juni 2010. Details zum Programm gibt es hier.

Die Tagesticktes kosten 10,00 ‚ā¨, erm√§√üigt 8,00 ‚ā¨ und die Festivaltickets kosten 25,00 ‚ā¨, erm√§√üigt 20,00 ‚ā¨.

Kulturdienst(ag): Stuttgarter Ballett – Orlando

1. Juni 2010 Keine Kommentare

Heute verschl√§gt uns der Kulturdienst in die s√ľdlicheren Ecken von Deutschland. Genauer gesagt nach Stuttgart. Hier r√ľcken wir heut das Staatstheater Stuttgart in den Mittelpunkt.
Das Staatstheater Stuttgart ist ein Drei-Sparten-Theater f√ľr Oper, Schauspiel und Ballett.
1909 bis 1912 wurde das Staatstheater Stuttgart vom Architekten Max Littmann aus M√ľnchen als Doppeltheater mit Oper und Schauspielhaus erbaut. Nach dem Sturz der Monarchie wurde das k√∂nigliche Hoftheater umbenannt in W√ľrttembergisches Landestheater. Seit 1924 steht das Geb√§ude unter Denkmalschutz. Nach dem Zweiten Weltkrieg war nur noch das mit S√§ulen versehene Gro√üe Haus erhalten. 1959 bis 1962 wurde das Schauspielhaus, das sog. Kleine Haus, durch die Architekten Hans Volkart, Kurt Pl√§cking und Bertam Perlia neu errichtet.

Heute gehören zum Staatstheater vier Häuser:

1. Das Opernhaus, dies ist die B√ľhne f√ľr die Staatsoper und das Ballett.
2. Das Schauspielhaus mit 851 Sitzplätzen.
3. Im 1983 in der Neuen Staatsgalerie eröffnete Kammertheater.
4. Das Theater im Depot befindet sich in einem ehemaligen Straßenbahndepot im Stuttgarter Osten.

Ein Besuch lohnt. Und ich habe f√ľr euch auch schon den passenden Anlass! Ab morgen wird im Staatstheater das Ballett “Orlando”aufgef√ľhrt.
Die Romanvorlage von Virginia Woolf war sicher durchaus eine dramaturgische Herausforderung f√ľr Choreograph Marco Goecke und Dramaturgin Esther Dreesen-Schaback. Der Hauptdarsteller Orlando durchlebt, getanzt von Friedemann Vogel, nicht nur mehrere Jahrhunderte, sondern er mutiert auch noch geradezu beil√§ufig zur Frau.

Beginnend im 16. Jahrhundert, f√ľhrt die Geschichte die Zuschauer bis ins industrialisierte London des 20. Jahrhunderts, in das Orlando schlie√ülich als Lady zur√ľckkehrt. Trotz der d√ľsteren Biographie Woolfs, die ihre “Melancholie in das St√ľck einflie√üen l√§sst”, verspricht der literaturaffine Choreograph Goecke, den Zuschauer mit einem “Hochgef√ľhl” zu entlassen.
Fazit: Eine fantastische Geschichte Рmodern erzählt, inszeniert und getanzt.

Infos
Opernhaus Stuttgart
Termine 02.06.2010 | 05.06. | 12.06. | 13.06. (nm + abd) | 17.06. | 19.06. | 24.06. | 27.06. | 02.07. | 04.07. | 08.07.

Kulturdienst(ag): Frida Kahlo – Retrospektive

25. Mai 2010 Keine Kommentare

Ihr gr√∂√ütes Thema war sie selbst: “Man hielt mich f√ľr eine Surrealistin. Das ist nicht richtig. Ich habe niemals Tr√§ume gemalt. Was ich dargestellt habe, war meine Wirklichkeit.” Frida Kahlos (1907-1954) k√ľnstlerischer Weg f√ľhrte sie zur Neuen Sachlichkeit, zum mexikanischen Estridentismus – eine w√§hrend der Mexikanischen Revolution entstandene Avantgarde-Str√∂mung – und sehr wohl auch zum Surrealismus. Ihr Leben war gepr√§gt von Leidenschaft und Exzentrik, die schwierige Ehe mit Malerstar Diego Rivera, der stetige Kampf gegen die ungeheuren Schmerzen, die ihr ein Unfall hinterlie√ü, den sie mit 18 erlitt.

Im Berliner Gropius Bau √∂ffnete die bislang gr√∂√üte Werkschau zu Frida Kahlo am 30.04. 2010 ihr Pforten. Die Gro√ünichte der K√ľnstlerin, die Fotografin Cristina Kahlo, hat den wohl pers√∂nlichsten Teil der Ausstellung mit Familienfotos zusammengestellt. W√§hrend bei der Werkschau selbst durch die Kunsthistorikerin Helga Prignitz- Poda der Versuch unternommen wird, die Werke Kahlos ohne permanente R√ľckgriffe auf ihre Biografie erkl√§ren zu wollen.

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau ist mit √ľber 170 Arbeiten (Malerei und Zeichnungen) Frida Kahlos die umfassendste Werkschau. Es werden nie zuvor gezeigte und verschollen geglaubte Arbeiten pr√§sentiert. Ein besonderer H√∂hepunkt ist das letzte Werk Frida Kahlos, das bisher noch nie zu sehen war.

Die Werkschau läuft noch bis zum 9. August 2010 im Martin-Gropius-Bau Berlin und ist täglich 10:00 Р20:00 Uhr geöffnet.

Kulturdienst(ag): East Side Gallery Berlin

18. Mai 2010 Keine Kommentare

Immer Dienstag gibt’s ab jetzt immer eine Portion Kultur f√ľr euch. Am “Kulturdienst(ag)” werden wir euch ab sofort immer Pl√§tze rund um Kultur und Kunst vorstellen, die ihr dann auch in der Meine Pl√§tze-App bei den VZ-Netzwerken besuchen k√∂nnt.

Heute beginne ich mit Kultur f√ľr die Augen. Die East Side Gallery ist als geschichtstr√§chtige Sehensw√ľrdigkeit und Kunstaustellung ein Muss bei jedem Berlinbesuch. Sie ist mit einer L√§nge von 1316 Meter die l√§ngste Open-Air-Galerie der Welt. Zu finden ist die East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain, in der M√ľhlenstra√üe zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbr√ľcke entlang der Spree. Die East Side Gallery ist der gr√∂√üte und bekannteste erhaltene Rest der Grenzanlagen der Berliner Mauer. Sie ist das ist ein nach √Ėffnung der Mauer im Fr√ľhjahr 1990 von 118 K√ľnstlern aus 21 L√§ndern bemaltes St√ľck der Berliner Mauer. Die K√ľnstler kommentierten in gut hundert Gem√§lden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten k√ľnstlerischen Mitteln die politischen Ver√§nderungen der Jahre 1989/90.

Im September 1990 wurde die Galerie eröffnet. 1991 wurde der als East Side Gallery benannte Mauerstreifen unter Denkmalschutz gestellt.
Im Oktober 2008 begann die erneute Sanierung der East Side Gallery. Die Wiedereröffnung der sanierten Galerie fand am 6. November 2009 statt. Also hopp! Angucken! icon smile Kulturdienst(ag): East Side Gallery Berlin