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Archiv für Februar, 2011

Aktuelle Prospekte mit neuen Angeboten

28. Februar 2011 Keine Kommentare
Reisekatalog Aktuelle Prospekte mit neuen Angeboten

Reisekatalog

Wieviele “Schnäppchen” haben Sie schon versäumt, nur weil Sie darĂĽber nicht Bescheid wussten? Um die Sonderangebote der örtlichen Händler und ReisebĂĽros zu kennen, mussten Sie frĂĽher auf aktuelle Prospekte warten, die in der Tageszeitung oder dem Wochenblatt mitgeliefert wurden. Oder Sie mussten einen Ausdruck im Geschäft mitnehmen. Falls bei Ihrem nächsten Einkauf schon eine neue Woche begonnen hatte, waren die Prospekte natĂĽrlich nur noch Futter fĂĽr die Altpapiertonne.

Wenn Sie das Internet zur VerfĂĽgung haben, ist das Sparen fĂĽr Sie viel einfacher geworden. Auf der Webseite “meinprospekt.de” können Sie jetzt die Prospekte vieler verschiedener Händler einsehen. Die Webseite ist in mehrere Kategorien mit vielen nĂĽtzlichen Hilfen fĂĽr Ihren Einkauf gegliedert. Wählen Sie einfach Ihre Einkaufsstadt aus.

Die Kategorie “Prospekte” ist in mehrere Subkategorien unterteilt, aus denen Sie wählen können, welche Prospekte Sie einsehen wollen. Wenn Sie zuerst Ihre Einkaufsstadt eingegeben haben, wird die Webseite Ihnen die Prospekte der relevanten Händler in dieser Stadt vorstellen. Sind Sie ortsfremd, kann Ihnen der beigefĂĽgte Lageplan mit der genauen Lage aller Geschäfte im Ort, und Angabe der Ă–ffnungszeiten, eine grosse Hilfe sein.

Unabhängig von der Stadt können Sie aber auch die Prospekte eines spezifisch von Ihnen gewählten Händlers abrufen. Sie müssen einfach das Händler-Logo auf der Webseite (z.B. für den Reiseanbieter) anklicken. Sie brauchen dann nur noch durch den virtuellen Prospekt zu blättern und können danach Ihre Einkaufsliste erstellen.

Möchten Sie wissen, ob und wo Sie einen bestimmten Artikel im Angebot finden können, geben Sie einfach den Namen des Artikels in die dafür bestimmte Suchzeile ein. Die Webseite wird Sie sofort informieren, welcher Händler derzeit diesen Artikel im Prospekt hat.

Einfach kann’s fast nicht mehr gehen – oder doch? Wussten Sie schon, dass Sie “MeinProspekt” jetzt nicht nur auf Ihrem Computer abrufbar, sondern auch als Application auf Seiten wie Twitter, Facebook usw, oder z.B. fĂĽr Iphone und Ipad zu haben ist? Selbstverständlich ist dieser Service kostenlos.

Mit diesem Service gibt es keinen Grund mehr, zuviel für Ihre Reise zu bezahlen! Und wer noch nicht weiß wohin es gehen soll? Einfach mal in den Reiseratgebern, bzw. deren Buchzusammenfassungen kostenlos stöbern.

“The Brando” auf Tetiaroa

27. Februar 2011 Keine Kommentare
Chris Schaer 300x225 “The Brando” auf Tetiaroa

Sommer, Sonne und Strand pur. Photo: Chris Schaer

Marlon Brando, der ewige Godfather, spielte 1962 in dem Film „Meuterei auf der Bounty“. Dieser wurde in der Südsee, in der Nähe von Tahiti, gedreht. Brando war so fasziniert von Landschaft, Kultur und Leuten, dass er das Atoll Tetiaroa, bestehend aus 13 kleinen Inseln, 1965 für einen Zeitraum von 99 Jahren pachtete. Gleichzeitig heiratete er eine Polynesierin, mit der er bis zu seinem Tod 2004 zusammen blieb und zwei Kinder bekam.

Brando hatte große Pläne für das Atoll. Er beschloss es zu einer Kolonie für Künstler und Intelektuelle werden zu lassen, die dort die benötigte Ruhe und Unerreichbarkeit nutzen könnten, um an ihren Projekten arbeiten zu können. Weiterhin plante er eine Hummerfarm zu erbauen und eine Hotelanlage zu errichten. Alle Vorhaben unterstütze Brando mit entsprechenden finanziellen Mitteln, doch die Vorhaben wurden einige Jahre später wegen Undurchführbarkeit aufs Eis gelegt.

Nun greift der Hotelketteninhaber und engster Vertrauter Brandos, Richard Bailey, die Pläne wieder auf. Er plant die Errichtung eines Sechs-Sterne-Luxus-Hotels mit ökologischer Ressourcennutzung.

50 Millionen Euro hat der Bau der nur 47 Villen großen Anlage „The Brando“ bisher gekostet.

Natürlich wird die Hotelanlage CO2-neutral bewirtschaftet und über Solarzellen und Bio-Kraftstoff mit Strom versorgt. Außerdem, um den enormen Energieaufwand von Klimaanlagen zu verringern, nutzt „The Brando“ eine Meerwasser-Installation, bei der kaltes Wasser aus knapp einem Kilometer Tiefe zur Kühlung genutzt wird.

Ganz nach den Prinzipien Brandos entsteht nun also auf Tetiaroa ein Luxus-Anwesen mit bester ökologischer Verträglichkeit. Der Eröffnungstermin ist von 2011 auf 2012 verschoben worden.

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Mehr WLAN, weniger Minibar

21. Februar 2011 Keine Kommentare
Micah Baldwin Minibar 300x300 Mehr WLAN, weniger Minibar

Eine Minibar wird in Hotelzimmern immer unwichtiger. Photo: Micah Baldwin

Den neuesten Studien nach zu urteilen, die sich mit der Hotelbranche beschäftigen, sind Gäste nicht mit allem so einverstanden, was ihnen in ihren Zimmern geboten wird.

Zum einen wird die Minibar von Gästen kaum genutzt und die Ziffer der plötzlich verschwundenen und nicht bezahlten Getränke wird immer größer. Dieses geht so weit, dass sich selbst die Energiekosten der kleinen Kühlschränke nicht mehr decken. Jedes fünfte Hotel in Deutschland ist deshalb mittlerweile zu dem Entschluss gekommen, dass die Minibar auf den Zimmern selbst abgeschafft und durch einen zentralen Getränkeautomaten ersetzt wird. Bei diesem bezahlen die Gäste ihre Getränke direkt und die Energiekosten sind für das Hotel geringer.

Was bei der Minibar zu viel ist, ist bei der technischen Ausrüstung der Hotels zu wenig. Denn von Saison zu Saison ist die Bandbreite, die bei der Internetverbindung benötigt wird, immer größer. Denn mittlerweile benutzt man als Hotelgast das Internet nicht mehr nur, um mit dem Laptop die Emails abzurufen, sondern man surft auf YouTube, lädt Dateien herunter oder Urlaubsfotos hoch. Dazu kommt der alltäglich gewordene Wahnsinn mit Smartphones, iPad und anderen Tablet PCs und internetfähigen Musikplayern, wie dem iPod.

An diese Veränderung der Bedürfnisse von Gästen müssen sich Hotelmanager anpassen und auf sie reagieren. Deshalb rüsten mittlerweile diverse Hotels der Mittel-, Ober- und Luxusklasse ihre IT-Ausrüstung auf und die Minibars ab. Mit Sicherheit wird dies nicht die letzte Veränderung gewesen sein, auf die sie sich in den nächsten Jahren einlassen müssen, um ihre Gäste nicht zur verlieren.

Die Deutschen sparen am Urlaub

13. Februar 2011 Keine Kommentare
mathiasp flugzeug 300x225 Die Deutschen sparen am Urlaub

Sparsam sind die Deutschen schon immer - jetzt auch beim Urlaub. Photo: flickr/mathiasp

Obwohl der wirtschaftliche Aufschwung wieder kommt und den Deutschen das Geld wieder lockerer im Portemonnaie sitzt, geben sie weniger für ihren Urlaub aus. Im Vergleich zu 2009 waren es 2010 rund 100 Euro, die sie an den schönsten Wochen im Jahr sparten.

Die Statistik sagt noch mehr: eine Urlaubsreise kostete durchschnittlich 944 Euro inklusive aller Kosten und dauerte 12,5 Tage. Einschränkungen in der Reiselust und Ländervielfalt gab es dabei aber nicht.

Jeder zweite Deutsche war demnach im vergangenen Jahr mehr als vier Tage unterwegs, hauptsächlich blieben sie dabei im eigenen Land. Erst danach folgten die Mittelmeerländer Spanien, Italien und die Türkei sowie Österreich als Land ohne Meereszugang. Das ohnehin schon durch Schulden belastete Griechenland mieden die Deutschen zunehmend und fuhren stattdessen nach Kroatien, welches sich an Griechenland vorbei auf den Platz fünf der beliebtesten internationalen Reiseziele schob. Nur knapp zwölf Prozent der Deutschen unternahmen eine Reise über die europäischen Grenzen hinaus.

Dieses Jahr werden die größten Leidtragenden der deutschen Urlaubsregionen Ägypten und Tunesien sein. Aufgrund der dort herrschenden Unruhen buchten die Deutschen schnell ihre Reisen um und wichen auf Alternativen aus. Auch wenn sich die Lage wieder beruhigt hat, wird es noch einige Zeit dauern, bis wieder so viele Touristen in die nordafrikanischen Länder kommen wie davor. In diesem Jahr scheint eine Regeneration auf jeden Fall noch ausgeschlossen. Auf längere Zeit gesehen werden es die beiden Länder aber mit Sicherheit schaffen, wieder zu ihrer ursprünglichen touristischen Attraktivität und zu Frieden in der Bevölkerung zurückzukehren.

Ă„gypten

7. Februar 2011 Keine Kommentare
jay8085 ägypten 300x225 Ägypten

Ă„gypten ist ein attraktives Reiseziel - nur die Unruhen gilt es zu beachten. Photo: flickr/jay8085

Die Unruhen, die in Tunesien ausgebrochen sind, haben mittlerweile auch Ă„gypten fest im Griff. Der GroĂźteil aller Urlauber hat die Flucht ergriffen und ist zurĂĽck ins Heimatland geflogen.

Warum ist Ă„gypten, besonders fĂĽr deutsche Touristen, ein so beliebtes Reiseziel gewesen?

Ägypten, das Land der Pharaonen und Pyramiden, liegt im Nordosten Afrikas und grenzt an die arabische Halbinsel. Umgeben ist es vom Mittelmeer im Norden, dem Roten Meer und Israel im Osten. Im Süden von Ägypten liegt der Sudan, westlich davon Libyen. Die Hauptstadt des Landes, das die gleiche Einwohnerzahl wie Deutschland hat, ist Kairo, gleichzeitig größte Stadt der arabischen Welt. Flächenmäßig ist Ägypten drei Mal so groß wie Deutschland.

Der Großteil des Landes wird von der Libyschen Wüste dominiert. Der Nil, der als zweitlängster Fluss der Welt Ägypten auf 1.550 Kilometer Länge teilt, mündet im Mittelmeer ins 24.000 km² große Nildelta. Durch ihn erschließen sich nicht nur entlang des Flusses Handelszonen, sondern es entstehen vor allem fruchtbare Küstenbereiche und Oasen, die sich von der Bevölkerung landwirtschaftlich nutzen lassen.

An der 700 Kilometer langen MittelmeerkĂĽste Ă„gyptens wurden die meisten Hotels fĂĽr Pauschaltouristen erbaut. Hier herrscht ein angenehm mildes Klima im Winter und sehr warme Temperaturen im Sommer; das Meer ist selten zu kalt zum Schwimmen.

Aufgrund von Terroranschlägen erlitt der touristische Andrang, der einer der Hauptwirtschaftszweige Ägyptens ist, in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Einbrüche. Die derzeit herrschenden politischen Proteste und Unruhen ihr Übriges dazu getan.

Es bleibt zu hoffen, dass sowohl fĂĽr die Einwohner als auch fĂĽr die Touristen Ă„gypten bald wieder so attraktiv und historisch wertvoll wird, wie es einmal war.

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