Archiv

Archiv für Dezember, 2010

Ferienhaus mieten

13. Dezember 2010 Keine Kommentare

Wer die Feiertage in Ruhe verbringen und ein Ferienhaus mieten möchte, sollte einige grundsätzliche Regeln beherzigen. Angebote gibt es von Reiseveranstaltern, die auch im Reisebüro vermittelt werden. Sie sind meist nicht teurer als die Angebote von Privatpersonen, die Ferienhäuser meist selbst gewerblich anbieten.

Wichtig ist, dass der Vermieter des Ferienhauses als Vertragspartner eindeutig erkennbar ist. Vor allem bei Angeboten im Ausland versteckt sich mancher unseriöse Anbieter hinter einer Scheinfirma, meist im Zusammenhang mit einer Fantasiebezeichnung. Der Anbieter sollte sich mit vollständigem Namen, Adresse, Telefonnummer und email erkennbar präsentieren. Testweise kann man die telefonische Erreichbarkeit prüfen. Handynummern sollten argwöhnisch machen.

In einem Reisekatalog oder bei Angeboten im Internet ist darauf zu achten, dass die Angebote im Detail beschrieben sind und eine nachvollziehbare Preisgestaltung erfolgt. Wenn Kosten im Kleingedruckten irgendwo versteckt werden, ist das Angebot oft unseriös. Nach dem Gesetz muss der Endpreis inklusive aller Kosten dargestellt werden. Eine Ausnahme besteht lediglich für die verbrauchsabhängigen Kosten für Strom, Heizung, Wasser oder Telefon. Sofern hierfür Pauschalen verlangt werden, gehören sie wieder in den Endpreis.

Ein Ferienhaus mieten setzt voraus, dass man sich über seinen Wohnbedarf Gedanken macht. Wenn von 6 Betten die Rede ist, ist zu klären, wieviele Zimmer zur Verfügung stehen, so dass jeder Mitbewohner je nach Bedarf seine Privatsphäre hat. Wenn ein Haustier mitreist, sollte vorher der Vermieter zugestimmt haben.

Besondere Vorsicht gilt bei der Zahlung des Aufenthaltspreises. Vorleistungen sind immer kritisch. Es kommt immer wieder vor, dass mindestens eine Anzahlung geleistet wurde und das Ferienhaus bei der Ankunft dann nicht existierte oder anderweitig vermietet war. Ideal ist, nur eine Anzahlung zu leisten und die Restzahlung erst bei der Übergabe des Objekts an den Vermieter zu leisten. Auch eine Einzugsermächtigung ist möglich, diese kann immerhin im Beanstandungsfall binnen 6 Wochen widerrufen werden.

Bei Einzug sollte eine Bestandsaufnahme der Einrichtungsgegenstände erfolgen. Gut ist, wenn bereits eine Inventarliste vorliegt, die auch wieder Grundlage des späteren Auszugs ist. Der Zählerstand des Telefons ist zu überprüfen, damit nicht die Gebühren des Vormieters mit übernommen werden, ebenso die Zählerstände von Strom, Wasser, Heizung. Beschädigungen der Einrichtungsgegenstände sind dem Vermieter zu melden. Eine eigene private Haftpflichtversicherung ist sehr empfehlenswert.

KategorienDeutschlandweit Tags: ,